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Damit Sie mit Ihrer mechanischen Uhr lange Freude haben, haben wir Ihnen einige wichtige Informationen zur Pflege mechanischer Uhren zusammengestellt:

  1. In Betriebnahme
    Um eine Automatik-Uhr in Betrieb zu nehmen, sollten Sie diese voll aufziehen.
    Dies geschieht normal über die Krone – 40 Umdrehungen genügen.
    Die Krone braucht dabei nicht immer vor- und zurückgedreht werden, sondern nur vorwärts!

    Die Feder kann beim Aufziehen nicht - wie oft behauptet - überdreht werden, da sie bei modernen Automatik-Uhren durch eine Rutschkupplung geschützt ist.

    Bei Uhren mit Handaufzug sollte die Uhr nur so lange aufgezogen werden, bis ein Widerstand spürbar wird.
     
  2. Einstellen der Zeit und des Datums
    Bevor Sie die Datumsschnellschaltung benutzen (meist ist dies die erste Position, also einmal einrasten beim Herausziehen), sollten Sie die Krone ganz herausziehen, die Zeiger vorwärts über 12 Uhr drehen und dabei die Datumsanzeige beobachten. Springt dabei das Datum um einen Tag weiter, so steht die Uhr anschließend auf „Vormittag“.
    Ist es gerade Nachmittag, wenn Sie die Uhr einstellen, so müssen Sie zur Zeiteinstellung die Zeiger ein weiteres Mal über 12 Uhr drehen, also auf „Nachmittag“.

    Wichtig!
    Benutzen Sie niemals die Datumsschnellschaltung, wenn sich der Stundenzeiger zwischen 21:00 Uhr und 3:00 Uhr befindet, also in der oberen Hälfte des Zifferblattes!
    Drehen Sie niemals die Zeiger über 24:00 Uhr zurück!
    In dieser Zeigerstellung befinden sich die Zahnräder, welche das Datum fortschalten, im Eingriff.
    Die Benutzung der Datumsschnellschaltung kann in dieser Zeigerstellung zu einer Beschädigung des Uhrwerkes führen.
     
  3. Lagerung
    Wenn Sie Ihre Uhr längere Zeit nicht benutzen, so sollten Sie diese vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahren, da sonst das Zifferblatt (je nach Ausführung) vorzeitig altern kann.
    Bei normaler Benutzung ist die Uhr ja nicht so häufig direktem Sonnenlicht ausgesetzt.
     
  4. Ganggenauigkeit
    Sie können die Ganggenauigkeit Ihrer mechanischen Uhr bis zu einem gewissen Maß selbst beeinflussen.

    Wenn Sie die Uhr nachts ablegen, so können Sie dies in verschiedenen Positionen tun

    ·     Krone oben: die Uhr läuft langsamer, da sich die Unruh in einer hängenden Position befindet
          und  der Widerstand größer ist

    ·
         Zifferblatt unten: die Uhr läuft schneller, da hier die geringste Reibung auftritt.

    Beobachten Sie eine Weile das Gangverhalten Ihrer Uhr und probieren Sie die verschiedenen Lagen aus (also auch Zifferblatt oben und Krone unten) – auf diese Weise sind Gangabweichungen von maximal 1 sec pro Tag möglich.
     
  5. Service
    Nach ca. 6-10 Jahren (je nach Häufigkeit der Benutzung) sollten Sie Ihrer Uhr einen Service gönnen. Ein Anzeichen für eine notwendige Durchsicht ist es auch, wenn die Uhr beginnt stark vorzugehen.
    Bei einem Service wird das Uhrwerk gereinigt und geölt. Dies ist bei mechanischen Uhren notwendig, damit Sie lange Freude an der Uhr haben.