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Damit Sie mit Ihrer mechanischen Uhr lange Freude haben, haben
wir Ihnen einige wichtige Informationen zur Pflege mechanischer Uhren
zusammengestellt:
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In Betriebnahme
Um eine
Automatik-Uhr in Betrieb zu nehmen, sollten Sie diese
voll aufziehen. Dies geschieht normal über die Krone – 40 Umdrehungen genügen. Die Krone braucht dabei nicht immer vor- und zurückgedreht werden,
sondern nur vorwärts!
Die Feder kann beim Aufziehen nicht - wie oft behauptet -
überdreht werden, da sie bei modernen Automatik-Uhren durch
eine Rutschkupplung geschützt ist.
Bei Uhren mit Handaufzug sollte die Uhr nur so lange aufgezogen
werden, bis ein Widerstand spürbar wird.
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Einstellen der
Zeit und des Datums
Bevor
Sie die Datumsschnellschaltung benutzen (meist ist dies die erste
Position, also einmal einrasten beim Herausziehen), sollten Sie die
Krone ganz herausziehen, die Zeiger vorwärts über 12 Uhr drehen und
dabei die Datumsanzeige beobachten. Springt dabei das Datum um einen
Tag weiter, so steht die Uhr anschließend auf „Vormittag“. Ist es gerade Nachmittag, wenn Sie die Uhr einstellen, so müssen Sie
zur Zeiteinstellung die Zeiger ein weiteres Mal über 12 Uhr drehen,
also auf „Nachmittag“.
Wichtig! Benutzen Sie niemals die Datumsschnellschaltung, wenn sich der
Stundenzeiger zwischen 21:00 Uhr und 3:00 Uhr
befindet, also in der oberen Hälfte des Zifferblattes! Drehen Sie
niemals die Zeiger über 24:00 Uhr zurück! In dieser Zeigerstellung befinden sich die Zahnräder,
welche das Datum fortschalten, im Eingriff. Die Benutzung der Datumsschnellschaltung kann in dieser Zeigerstellung
zu einer Beschädigung des Uhrwerkes führen.
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Lagerung
Wenn Sie Ihre Uhr längere Zeit nicht benutzen, so sollten Sie diese
vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahren, da sonst das
Zifferblatt (je nach Ausführung) vorzeitig altern kann. Bei normaler Benutzung ist die Uhr ja nicht so häufig direktem
Sonnenlicht ausgesetzt.
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Ganggenauigkeit
Sie können die Ganggenauigkeit Ihrer
mechanischen Uhr bis zu
einem gewissen Maß selbst beeinflussen.
Wenn Sie die Uhr nachts ablegen, so können Sie dies in verschiedenen
Positionen tun
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Krone
oben:
die Uhr läuft langsamer, da sich die Unruh in einer hängenden Position
befindet
und der Widerstand größer ist · Zifferblatt unten:
die Uhr läuft schneller, da hier die geringste Reibung auftritt.
Beobachten Sie eine Weile das Gangverhalten Ihrer Uhr und probieren
Sie die verschiedenen Lagen aus (also auch Zifferblatt oben und Krone
unten) – auf diese Weise sind Gangabweichungen von maximal 1 sec pro
Tag möglich.
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Service
Nach
ca. 6-10 Jahren (je nach Häufigkeit der Benutzung) sollten Sie Ihrer
Uhr einen Service gönnen. Ein Anzeichen für eine notwendige Durchsicht
ist es auch, wenn die Uhr beginnt stark vorzugehen. Bei einem Service wird das Uhrwerk gereinigt und geölt. Dies ist bei
mechanischen Uhren notwendig, damit Sie lange Freude an der Uhr haben.
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